Geocachen für Anfänger: Cachen mit dem Auto-Navi

Geocachen ist ein so einfach durchführbares Hobby – wo auch immer man gerade ist. Wenn man als Neuling erstmals davon gehört hat, juckt es doch in den Füßen und man möchte gleich losziehen. Doch während es stimmt, dass man mit ganz wenig Ausrüstung auskommen kann, ist doch der einzige unverzichtbare Ausrüstungsgegenstand ziemlich teuer. Ein GPS-Navigationsgerät, das man zum Cachen nutzen kann, ist ab etwa 90 Euro zu haben, gängige Geräte kosten 200 bis 400 Euro. Deutlich zu viel, um mal eben ein neues Hobby auszuprobieren. Wer Glück hat und in der Nähe eines Geschäfts mit Cacherausrüstung wohnt, kann eventuell ein GPS-Gerät leihen. Eine andere Möglichkeit besteht in einer kostenlosen oder günstigen App fürs Cachen, so man denn ein Smartphone besitzt. Dazu später mehr. Alle anderen brauchen jedoch auch nicht zu darben, denn ein handelsübliches Auto-Navi erfüllt erst einmal den gleichen Zweck wie ein teures Cacher-Navi.

Anleitung für das Cachen mit dem Auto-Navi
Im Folgenden erkläre ich am Beispiel des Garmin Nüvi 1255 wie man vorgeht, um das Auto-Navi zum Cachen zu nutzen:

Zunächst das Navi in den Fußgängermodus einstellen.
Dann unten rechts auf Extras gehen und Einstellungen anklicken.
Unter dem Menüpunkt Navigation findet man die Routenpräferenz. Hier stellt man Luftlinie ein.

Nun wechselt man zurück auf den Startbildschirm und geht zur Zieleingabe.
Nach unten Scrollen zum Punkt Koordinaten.
Dort zuerst die Nordkoordinate anklicken und die entsprechende Koordinate eingeben, Fertig anklicken, dasselbe für die Ostkoordinate wiederholen.
Dann auf Weiter gehen und auf Los.

Vorteile und Nachteile

Ich war monatelang mit dem Auto-Navi zum Cachen unterwegs. Die Vorteile:

  • es kostet nichts, da man es entweder sowieso besitzt oder einfach bei Freunden ausleihen kann
  • die Genauigkeit war überraschend gut
  • man sieht damit beim Cachen in der Stadt relativ unauffällig aus

Als Dauerlösung kommt das Auto-Navi aber nicht infrage, denn:

  • der Akku hält nicht lange durch, was sich als besonders störend erweist bei Multicaches für die man mehrmals neue Koordinaten eingeben muss (wenn möglich sollten zwei vollgeladene Navis mit auf Tour gehen)
  • bei Stürzen und Wasserkontakt ist es nicht besonders robust
  • in Zielnähe muss man für die Genauigkeit ranzoomen, dann läuft man aber aus dem gezeigten Kartenabschnitt raus, sodass man die Koordinaten neu eingeben muss, was lästig ist und Akkulaufzeit kostet

Fazit: Das Auto-Navi reicht aus, um auszuprobieren, ob man Geocachen genug mag, um sich eine eigene Ausrüstung zuzulegen. Nicht mehr und nicht weniger.

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Ein Gedanke zu „Geocachen für Anfänger: Cachen mit dem Auto-Navi

  1. Pingback: Notwendige Ausrüstung fürs Geocaching | Geocacher Blog

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